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Jusos KV Freudenstadt

Kreisjugendkonferenz ist Beispiel für inakzeptable Verflechtung von Staat und CDU-Parteijugend

Pressemitteilungen


Fatih Ceylan

Der Vorsitzende des Juso-Kreisverbands Freudenstadt, Fatih Ceylan, ist über die Bevorzugung der Jungen Union bei der für den 26. April geplanten Kreisjugendkonferenz verärgert und moniert, dass der SPD-Nachwuchs, wie wahrscheinlich auch sonst keine andere politische Jugendorganisation, im Gegenzug weder eingeladen noch offiziell informiert wurde.

Wie die Jusos der Presse entnehmen, wird Simon Axt – er ist JU-Kreisvorsitzender, gleichzeitig aber auch Student an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und somit ein zu politischer Neutralität verpflichteter Beamter des Landes – maßgeblich an der Organisation der Kreisjugendkonferenz beteiligt. Dabei wird der bei den Bürgerinnen und Bürgern entstehende Eindruck, er nutze sein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis, um der Jungen Union Vorteile zu verschaffen, seitens der JU zumindest billigend in Kauf genommen.

Vanessa Schmidt, Schriftführerin der Jusos erklärt hierzu: „Die Kreisjugendkonferenz dient dazu, die Meinungen der Jugendlichen im Landkreis aufzunehmen und gegebenenfalls auch dazu, diese Meinungen in das Verwaltungshandeln des Landratsamts einfließen zu lassen. Sie muss daher politisch unabhängig bleiben!“ „Entweder verwirft die JU sämtliche ihrer Pläne, bei der Kreisjugendkonferenz aktiv zu werden, oder das Landratsamt muss die Zusammenarbeit mit Herrn Axt einstellen. Alles andere hinterlässt ein ‚Geschmäckle‘“, so Ceylan abschließend.

 
 

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