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Jusos positionieren sich für den Nationalpark Schwarzwald

Pressemitteilungen

SPD-Nachwuchs stellt sich erneut hinter geplanten Nationalpark: „Der Mehrwert für die Region ist deutlich größer als die möglichen Nachteile eines Nationalparks“, betont Juso-Kreisvorsitzender Fatih Ceylan.

Das habe auch das unlängst veröffentlichte Gutachten so bestätigt. Den von den Nationalpark-Kritikern häufig im Munde geführten Vorwurf des „Gefälligkeitsgutachtens“ weist Ceylan entschieden zurück. „Von einem Gefälligkeitsgutachten kann in diesem Fall wirklich keine Rede sein“, stellt der Kreisvorsitzende klar. Vielmehr gebe das 1200 Seiten Werk Vor-und Nachteile des Projekts differenziert wieder, so der Vorsitzende. „Für uns Jusos im Kreis überwiegen jedoch eindeutig die Vorteile.“ Der Nationalpark werde in der Region wichtige naturschutzfachliche und touristische Impulse setzten, ist Ceylan überzeugt. „Der Park wäre für unsere Region der Sechser im Lotto.“ Der Nationalpark wird kommen, ist sich Ceylan sicher. „Die Frage ist nur, wo?“, meint der Kreisvorsitzende angesichts der geplanten Flächeneinbringungen von Calw und Baden-Baden. „Die Region muß sich jetzt hinter das Projekt stellen, will sie den Anschluss nicht verlieren. Landrat Dr. Klaus Michael Rückert und Freudenstadts OB Julian Osswald haben die Zeichen erkannt und sich klar für den Nationalpark positioniert.“
Eines steht für die Kreis-Jusos fest: Kommt der Nationalpark ohne Beteiligung der Region, wäre das verheerender als überhaupt kein Park. „Dann hätten wir den Nationalpark inklusive der abgestorbenen Fichtenstämme vor der Haustür, hätten bei der Parkentwicklung aber kein Mitspracherecht. Auch die Projektgegner sollten sich ernsthaft fragen, ob sie das wirklich wollen. Diese Option entspricht jedenfalls nicht den Vorstellungen der Jusos zur langfristigen Entwicklung unseres Kreises“, so Ceylan. „Wir alle tragen Verantwortung für nachfolgende Generationen und somit auch für die Natur, in der wir leben“, ergänzt der Stellvertretende Vorsitzende Michael Baldenhofer. Der Park werde die hier lebenden Menschen nicht beinträchtigen, künftigen Generationen jedoch ein unschätzbares Naturerbe hinterlassen. „Deswegen fühlen wir uns verpflichtet, für das Projekt einzutreten.“ Das Thema gehe jedoch alle Bürger der im Suchgebiet liegenden Gemeinden an, betont Baldenhofer. „Wir wollen alle Bürger dazu aufrufen, Verantwortung für die Region zu übernehmen und sich an der Bürgerbefragung zu beteiligen.“

 
 

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