jusos-Logo
Jusos KV Freudenstadt

Die Jusos Freudenstadt fordern beim Aschermittwochsgespräch erneut einen Jugendgemeinderat einzuführen

Kommunalpolitik

Die Jusos im Kreis Freudenstadt waren beim diesjährigen Aschermittwochsgespräch der SPD-Gemeinderatsfraktion Freudenstadt und beim politischen Aschermittwoch des SPD-Ortsvereins Horb am Neckar vertreten. Um ihre Forderung nach einem Jugendgemeinderat zu bekräftigen.

Beim Aschermittwochsgespräch in Freudenstadt hat Juso-Kreisvorsitzender Fatih Ceylan erneut das Thema Jugendgemeinderat ins Gespräch gebracht. In der größten Stadt im Landkreis Freudenstadt, Horb am Neckar, wird voraussichtlich ab diesem Jahr der erste Jugendgemeinderat eingeführt. Dies war für die Jusos Anlass genug, auch in Freudenstadt das Thema wieder aufzugreifen. Nachdem bereits im Jahr 2008 ein entsprechender Antrag zur Einrichtung eines Jugendgemeinderats in Freudenstadt im Gemeinderat abgelehnt wurde, möchten die Jusos mithilfe der SPD-Gemeinderatsfraktion nun einen zweiten Versuch wagen und in absehbarer Zeit einen erneuten Antrag zum Jugendgemeinderat einbringen.
„Dass der Jugendgemeinderat in Horb im ersten Anlauf so eine positive Reaktion hervorbringt, zeigt, dass die Jugendlichen zumindest im Horber Umfeld gehört und ernst genommen werden“, sagt die Juso-Schriftführerin Vanessa Schmidt. „Das ist ein Argument mehr für uns, es noch einmal in Freudenstadt zu versuchen: wenn in Horb ein Jugendgemeinderat eingerichtet werden kann, warum dann nicht auch in Freudenstadt?“ Fatih Ceylan ergänzt: „Oberbürgermeister Julian Osswald hat es in den vergangen Jahren versäumt, den Jugendlichen eine angemessene Mitsprache zu ermöglichen“. Die Jusos sind sich einig, dass jetzt die Zeit für einen erneuten Antrag gekommen ist, da das sogenannte Jugendforum, das als Alternative zum Jugendgemeinderat eingeführt wurde, nunmehr bereits zum dritten Mal in Folge durchgeführt wurde und gescheitert ist.
Bereits am 05.12.2012, im Schwarzwälder-Boten, hatte der Jusos-Kreisvorsitzende seine Forderung nach einem Jugendgemeinderat bekräftigt.
Sollten der Juso-Kreisverband Freudenstadt mithilfe der SPD-Gemeinderatsfraktion erreichen, dass es in Zukunft einen Jugendgemeinderat in Freudenstadt gibt, so wäre dies ein echter Gewinn sowohl für die Jugendlichen in der Stadt als auch für die Stadt selbst, da sind sich die Jusos sicher.

 
 

WebsoziInfo-News

21.06.2019 08:06 Bessere Löhne in der Pflege
Pflegekräfte verdienen Anerkennung und eine gute Bezahlung. Doch bislang wurden sie nur sehr gering – und sehr unterschiedlich – entlohnt. Das ändern wir jetzt. Mit dem „Gesetz für bessere Löhne in der Pflege“ sorgen wir dafür, dass Pflegerinnen und Pfleger endlich anständig bezahlt werden. Um einheitliche und bessere Löhne zu erreichen, hat das Bundeskabinett das

21.06.2019 08:04 Westphal/Poschmann zu Jahresbericht Bundesregierung zu Bürokratieabbau
Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) kritisiert zu Recht die lückenhafte Anwendung der One-In-One-Out-Regel durch die Bundesregierung beim Bürokratieabbau. Der heute veröffentlichte Jahresbericht der Bundesregierung zu besserer Rechtsetzung und Bürokratieabbau 2018 zeigt: Wir brauchen bessere Ergebnisse beim Bürokratieabbau und E-Government in Deutschland und Europa. Die Absicht der Bundesregierung, stärker auf Praxistauglichkeit, Verständlichkeit und Wirksamkeit ihrer Vorschläge an

20.06.2019 13:06 Rolf Mützenich im Gespräch mit dem vorwärts
Der kommissarische SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich nimmt Stellung zur künftigen Arbeit der Fraktion, den wichtigsten Themen, die jetzt auf der Agenda stehen und wie er seine Rolle sieht. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

12.06.2019 08:12 Högl/Heidenblut zu Betreuervergütung
Bundesrat macht den Weg frei: mehr Geld für gesetzliche Betreuer Am 07. Juni 2019 hat der Bundesrat das Gesetz zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung gebilligt. Der Bundestag hatte das Gesetz bereits im Mai beschlossen. „Bund und Länder hatten sich im Vorfeld auf diesen Gesetzentwurf verständigt. An diesem Kompromiss wurde nicht mehr gerüttelt. Es ist

11.06.2019 07:10 Marja-Liisa Völlers zu Ganztagsbetreuung
Ziel bleibt Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter bis 2025 Im Rahmen der Kultusministerkonferenz haben die Länder heute aktuelle Kostenberechnungen über den geplanten Rechtsanspruch für Grundschulkinder auf einen Ganztagsplatz vorgestellt. Demnach reichen die vom Bund zugesagten zwei Milliarden Euro nicht aus. Die SPD-Bundestagsfraktion hält am Ausbau des Ganztags fest, um die Länder bei der Realisierung des

Ein Service von websozis.info