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Jusos KV Freudenstadt

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2009: Jusos und Förderverein backen gemeinsam mit Kindern Weihnachtsplätzchen.

Es ist zwischenzeitlich zur Tradition geworden, dass die Jungsozialisten (Jusos) jedes Jahr in der Weihnachtszeit eine soziale Einrichtung besuchen um mit Ihnen gemeinsam Advent zu feiern. So war die Jugendorganisation der SPD in den vergangenen Jahren bereits im Krankenhaus auf der Kinderkrankenstation, in Suchteinrichtungen oder in Alten – und Pflegeheimen zu Gast.

Dieses Jahr führte der Weg der Jusos in das Dornstetter Kinder- und Jugendzentrum ‚Power-Point’. Unterstützt durch den Förderverein und rund 20 Kinder und Jugendliche wurde der Jugendtreffpunkt kurzerhand in eine Weihnachtsbäckerei umfunktioniert. Fortan wurde Teig geknetet, Plätzchen ausgestochen und bunt verziert.

‚Es ist ein riesiger Spaß, den Kindern beim Backen zuzusehen’ attestierte der stellv. Juso-Kreisvorsitzende Frank Engelmann. Ebenfalls viel Freude am gemeinsamen Backnachmittag hatte auch Christa Dengler vom Förderverein, die viel lobende Worte für die Weihnachtsinitiative der Jusos hatte.
Im Anschluss an den Backmittag durften die Kinder einen Teil ihrer gebackenen Plätzchen mit nach hause nehmen. Den anderen Teil des Weihnachtsgebäcks verteilten die jungen Backmeister zusammen mit den Jusos im benachbarten Alten- und Pflegeheim Palmenhof. ‚Mit dem Besuch im Alten- und Pflegeheim geht es uns darum, den Kindern zu zeigen dass das Weihnachtsfest auch eine Zeit der Nächstenliebe ist, in dem wir den alten und kranken Menschen im Palmenhof mit dem Selbstgebackenen eine kleine Freude machen’, so der Juso-Kreisvorsitzender Tobias Frommann.

Am Ende eines ereignisreichen Tages dankte Frommann auch den Mitarbeiterinnen des Fördervereins und Pflegeheims für ihren persönlichen Einsatz um ihre Mitmenschen.

2009: Dialog zwischen Generationen stärken


Jusos im Gespräch mit Renate Gradistanac, MdB

In der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise sprachen sich die Jusos auf ihrer letzten Mitgliederversammlung mehr denn je für ein solidarisches Miteinander der Gesellschaft aus. ‚Wir brauchen das Potenzial der Jungen ebenso wie die Erfahrung und das Engagement der Älteren’, so Tobias Frommann, Kreisvorsitzender der Jungsozialisten zu Beginn der Versammlung. Dies setze jedoch Vertrauen in die Jugend und Respekt für die Leistung der Älteren voraus, so Frommann weiter. Daher forderten die Jusos auf ihrer Mitgliederversammlung einen verstärkten Dialog zwischen den Generationen. Das Motto der SPD-Nachwuchspolitiker: Eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die ihre eigene Zukunft bejaht. Dass sich die Jusos dabei immer auch für die Älteren Menschen in der Gesellschaft stark gemacht haben, könne man in dem vor kurzem stattgefunden Gemeinschaftsnachmittag der Jusos in einem Alpirsbacher Altersheim sehen, so der stellv. Juso-Kreisvorsitzende Frank Engelmann.
Das verstärkte Miteinander von Generationen ist für die Jusos auch das Kommunalwahlthema Nummer eins und wird von zahlreichen Kommunalwahlkandidatinnen und Kandidaten aus den Juso-Reihen im ganzen Landkreis unterstützt.
Interessiert äußerten sich die Jusos über die aktuell von anderen Jugendorganisationen geführte Jugendgemeinderatsdiskussion. Manuel Thiel, Juso-Vertreter aus Alpirsbach brachte daraufhin die positive Haltung der Jusos beim Thema Jugendpartizipation zum Ausdruck: ‚Wenn wir uns als Jugendorganisation gegen die Einführung eines Jugendgemeinderates aussprechen würden, würden wir doch unsere eigene Generation nicht ernst nehmen und zudem das demokratische System beschneiden.’

 

2009: Kampf den Markt-Radikalen

Beim traditionellen Kässpätzle-Essen des SPD-Ortsvereins Horb a.N. am Aschermittwoch stand die Tübinger Landtagsabgeordnete Rita Haller-Haid Rede und Antwort zu landes- und bundespolitischen Themen. Frank Engelmann, Manuel Thiel und Tobias Frommann vom Juso Kreisverband Freudenstadt waren auch dabei.

Auch im Kreis Freudenstadt gibt es eine lange Tradition des politischen Aschermittwochs. Der Horber SPD-Ortsverein lädt zu diesem Tag seit vielen Jahren zum Kässpätzle-Essen ein, diesmal im Gasthaus „Schiff“. Die Jusos ließen sich diese Veranstaltung nicht entgehen und nutzten die Gelegenheit, der Landtagsabgeorneten und kämpferischen Frontfrau der Sozialdemokratie Rita Haller-Haid zuhören zu können.

Dabei gab die Tübingerin den reichlich versammelten Genossinnen und Genossen einen Einblick in die Tätigkeiten der SPD-Lanstagsfraktion und erläuterte u.a., mit welchen Postionen sich diese zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise aufgestellt hat. Unter ihren Ausführungen herrschte im Saal Einigkeit darüber, dass der globale Marktradikalismus eindeutig versagt hat. „In den letzten zwei Jahrzehnten ist zu viel Geld in Geld investiert worden. Wir kämpfen dafür, dass in Zukunft wieder in reale Wirtschaftsgüter und die gute Arbeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer investiert wird. Nachhaltigkeit und konstantes, sicheres Wachstum sind wichtiger als schnelle Rendite“, so Haller-Haid.
Auf die Frage der Jusos, was man der in Umfragen unverständlicherweise zulegenden FDP entgegen halten kann, antwortete die Landespoltikerin: „Man muss die Liberalen an ihren Ergebnissen messen. Das immergleiche Lied der Steuersenkung, das sie seit Jahren singen, ist Wahlbetrug in höchstem Maße. Tatsächlich sind unter Regierungsbeteiligung der FDP die Steuersätze in Deutschland und Baden-Württemberg stärker gestiegen als jemals davor oder danach. Auch beim Thema Bürgerrechte geht es den Liberalen mehr um Machterhalt als um Profiltreue. Gegen die geplante Verschärfung des Versammlungsrechts der CDU ist kein Widerstand erkennbar.“

Auch die SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Calw-Freudenstadt Saskia Esken machte deutlich, welche Auswirkungen diese extreme Einschränkung der Bürgerrechte in der Praxis haben würde. So führte sie an, dass eine Versammlung der NDP in Calw vor einigen Wochen nach dem Versammlungsgesetzes-Entwurf nicht hätte verhindert werden können. Die gleichzeitig stattgefundene Gegensemonstration der demokratischen Parteien und Vebände hätte jedoch keine Chance auf rechtzeitige Genehmigung gehabt.

Zum Abschluss fanden die beiden Politikerinnen noch lobende Worte für die innerparteiliche Bewegung des SPD-Kreisvorsitzenden Gerhard Gaiser, die einen Neuanfang und mehr Ehrlichkeit in der Politik anstrebt. „Willy-Brandt-Forum“, so lautet der Name dieser auf Landes- und Bundesebene wahrgenommenen und flügelübergreifend tätigen Gruppe, der sich auch die Jusos nicht versperren werden.

 

2008: Jusos fordern Jugendgemeinderat

Antrag des Juso-Kreisverbandes Freudenstadt an die SPD-Fraktion im Freudenstädter Gemeinderat:

Der Gemeinderat der Stadt Freudenstadt möge beschließen:
Die Einrichtung eines Jugendgemeinderates mit einhergehendem Antrags- und Anhörungsrecht im Gemeinderat der Stadt Freudenstadt vorzunehmen. Neben dem Rede- und Anhörungsrecht in den Ausschüssen bei jugendrelevanten Themen, möge der Gemeinderat des Weiteren die Einstellung eines Etats für den Jugendgemeinderat schaffen, der die eigenständige gestalterische Arbeit des Jugendgemeinderates gewährleistet. Die Eingliederung des Jugendgemeinderates z. B. in die Räumlichkeiten des Jugendzentrums (JUZ) und eine pädagogische Betreuung und Unterstützung durch das Stadtjugendreferat scheint hierbei als sinnvoll.

Begründung:

Die Einrichtung eines Jugendgemeinderates als Beteiligungsmodell ergibt sich aus § 41a der baden-württembergischen Gemeindeordnung. Nachbarstädte wie u. a. Alpirsbach, Calw, Gaggenau, Gernsbach, Nagold, Rastatt, Wolfach etc. haben diese rechtliche Grundlage bereits seit vielen Jahren zum Anlass genommen, um Jugendliche erfolgreich bei Planungen und Vorhaben die ihre Interessen berühren in angemessener Weise zu beteiligen.
Das aktuelle Leitbild der Stadt Freudenstadt beschreibt, dass Familien-, Kinder-, und Seniorenfreundlichkeit zentrale Grundwerte der Großen Kreisstadt seien, die sich in allen Planungen und Entscheidungen niederschlagen sollen. Hierbei will sich die Stadt Freudenstadt aktiv für die Belange der Jugendlichen einsetzen, in dem sie sich u. a. um zukunftsichernde Arbeitsplätze, attraktive Fortbildungs-, Freizeit- und Sportangebote für Jugendliche kümmert. Das Gremium eines Jugendgemeinderats würde hierbei ermöglichen nicht nur Politik für, sondern auch mit Jugendlichen zu machen.
Nicht zuletzt um die o. g. Grundwerte erreichen und sichern zu können, bedarf es der künftigen Einrichtung eines Jugendgemeinderates der Stadt Freudenstadt.
In besonderer Weise haben Jugendliche durch die Schaffung eines Jugendgemeinderates die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten wie sie in Freudenstadt leben wollen. Dabei geht es nicht nur um die Verwirklichung eigener Interessen, ein Jugendgemeinderat vertritt gegenüber Politik, Verwaltung und Bevölkerung der Stadt Freudenstadt die Interessen sämtlicher Jugendlicher. Dies bedeutet die so oft geforderte Übernahme von Verantwortung, Engagement und Herausforderung durch Jugendliche.
Dass junge Menschen hierbei viel lernen können, es das demokratische Grundverständnis unserer heranwachsenden Gesellschaft stärkt und die alternde Stadt dadurch eine immer wichtiger werdende Scharnierfunktion zwischen Jugendlichen und ihrer Stadt schafft, sind nur einige weitere positive Argumente für die Einrichtung dieses Jugendgremiums.

 

2008: Mehr Prävention statt Populismus


Unterstützen die Jusos: SPD-Kreischef G. Gaiser und T. Knapp

Jusos lehnen Verschärfung des Jugendstrafrechts ab

Scharfe Kritik an den Forderungen der CDU nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts übt der Juso-Kreisverband Freudenstadt. Dabei kritisiert die SPD-Nachwuchsorganisation das Verhalten des hessischen CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch als reinen Populismus zu Wahlkampfzeiten. Angesichts dessen dass die Jugendkriminalität in Hessen seit der 9- jährigen Regierungszeit von Roland Koch um über 60 Prozent angestiegen ist und damit weit über dem Bundesdurchschnitt liegt, stellen sich die Jusos die Frage ob man hier die Jugendlichen nicht quasi ‚kriminell gespart’ hat.
„Man kann nicht zuerst Stellen bei der Polizei und Justiz streichen und anschließend die Angst vor kriminellen jugendlichen Ausländern schüren’’, so der Juso-Kreisvorsitzende Tobias Frommann.
Wenn man das Thema ernsthaft diskutiert, müsste man auch eine Beschleunigung der Jugendstrafverfahren vorantreiben. Eine Strafe soll möglichst rasch nach der Tat verbüßt werden. Hierbei forderten die Jusos mehr Personal und eine stärkere Zusammenarbeit der beteiligten Behörden. Außerdem setzen sie auf mehr Prävention.
Das Problem der Jugendkriminalität müsse an der Wurzel gepackt werden, indem man sich darauf konzentriert Jugendliche erst gar nicht kriminell werden zu lassen. ,,Die Jugendkriminalität kann nicht damit gelöst werden, in dem man einfach junge ausländische Menschen, die noch dazu in Deutschland aufgewachsen sind, abschiebt. Kinder werden nicht kriminell geboren, hier ist vielmehr bei der Sozialisierung, der Entwicklung in der Familie und Schule etwas schief gelaufen’’, so Tobias Frommann.
Weiter weisen die Jusos darauf hin, dass auch die baden-württembergische CDU/FDP-Landesregierung ein ausreichendes Maß an Prävention von Jugendkriminalität verpasst haben: Weder ein integriertes Schulsystem sei mit der Landesregierung zu machen, das auch Jugendlichen mit sozial schwacher Herkunft Bildungschancen gewähre, noch bemühe sie sich nachsorgend um straffällig gewordene Jugendliche. Mit der Neufassung des Jugendstrafvollzugs im vergangenen Jahr habe die Landesregierung die Chance dazu verpasst. Das neue Gesetz lege den Schwerpunkt nicht darauf den jugendlichen Häftlingen durch Bildung neue Perspektiven zu eröffnen. Es gehe vor allem darum, Geld zu sparen. Das gehe direkt aus der Gesetzesbegründung hervor. Dem vorbildlichen Projekt „Chance“, bei dem jugendliche Straftäter auf eine Ausbildung und ein Leben ohne Kriminalität vorbereitet werden, werde ein zu geringer Stellenwert eingeräumt. Das Projekt sei so konzipiert, dass es nur 30 Jugendliche aufnehmen könne, kritisiert der SPD-Nachwuchs.
Das Thema Jugendkriminalität sei zu ernst, um es kurzatmigen Wahlkampfdebatten zu opfern, befinden die Jusos abschließend. Eine Änderung des Jugendstrafrechts lehnen sie ab. „Strafrechtliche Instrumente stehen ausreichend zur Verfügung. Die Politik sollte es professionellen Richtern überlassen, diese im Einzelfall zielgerecht anzuwenden“, so der stellv. Juso-Kreisvorsitzende Frank Engelmann, welcher sich damit mit dem Deutschen Richterbund und den Polizeigewerkschaften einig weiß.

 
 

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